Ich hasse Flitzedummys ;-) ......

Am Sonntag, 25.09.2005, bin ich mit Sparky zum zweiten Mal bei einem Workingtest in der Fortgeschrittenenklasse gestartet.   Es war die zweite Ausgabe des WT RUHR, der von der BZG Gelsenkirchen in der Freizeitanlage Schellenberg in Castrop-Rauxel ausgerichtet wurde.

Insgesamt betrachtet ein gelungener Workingtest mit jagdnahen Aufgaben und netten Richtern, die sich auch die Zeit nahmen, nach jeder Aufgabe den Teilnehmern etwas ausführlicher als gewöhnlich die positiven oder auch negativen Punkte der gezeigten Arbeit zu erläutern.

Schade war es meiner Meinung nach nur, dass nur vier anstatt der üblichen fünf Aufgaben gearbeitet wurden, da ein Richter ausgefallen war.

Wir haben diesen WT mit 54 von 80 Punkten und einem “gut” bestanden, angesichts vieler Nullrunden an diesem Tag immerhin ein achtbares, wenn auch nicht überragendes  Resultat.

Wieder einmal hat uns dieses berüchtigte, hochgemeine und durchtriebene Flitzedummy viele Punkte gekostet, ähnlich wie in Wunstorf bei unserem ersten WT in der F-Klasse. Wenigstens gab es dieses Mal keine Nullrunde, aber 7 Punkte sind auch nicht gerade der Brüller. 

Im Gegensatz zu Wunstorf war die Aufgabe mit dem Flitzedummy dieses Mal “eigentlich” einfach, so hatte ich es vorher zumindestens eingeschätzt und wurde dann doch eines besseren belehrt.  Das Flitzedummy düste bei dieser Aufgabe rechts vom Standpunkt des Hundeführers aus von ihm weg und erst dann fiel vorne rechts in etwa 70 Metern Entfernung eine Markierung,    d.h. der Hund musste die Bahn des Flitzedummys nicht mal kreuzen, um zur Markierung zu kommen. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass Sparky zum Flitzedummy läuft, doch zu meinem Entsetzen schlug sie doch den Weg zum  Flitzedummy ein und ich musste völlig verdattert erst nach meiner Pfeife kramen, die ich natürlich nicht sofort im Mund hatte, um sie abzustoppen. Nach einigen weiteren Kommandos liess sich Sparky dann doch noch überreden, die Markierung zu holen, die sie dann auch auf den Punkt genau ergatterte und zurückkam. Menno, der Hund ist wirklich gut, aber ich bin soooo schlecht.....immer wieder diese dummen Fehler :-)  Wieviel Workingtests muss man eigentlich absolviert haben, um endlich mal “an alles” zu denken und etwas lockerer bei den Aufgaben zu sein? <grummel>

Wie sich jeder wohl denken kann, habe ich jetzt aus lauter Verzweiflung das Grundstück mit Flitzedummys vermint, um dieses an den Nerven nagende Problem in den Griff zu bekommen ;-) Ich hasse Flitzedummys, ich verachte sie, ich .....<stampf, hüpf, fluch>

Bei den  drei Markierungen bei Helene Leimer (davon eine Verleitung, zwei Dummys sollten nacheinander in höherem Bewuchs mit reichlich Brennesseln/Disteln geholt werden) lieferte Sparky ihr bestes Ergebnis an diesem Tag ab: 19 Punkte.

Die Aufgabe bei Fille Exelmann mit zwei zeitgleich beschossenen und geworfenen Markierungen links und rechts in ähnlichem Bewuchs wie bei der Aufgabe bei Helene Leimer  erwies sich an diesem Tag für viele Teilnehmer als zu schwer, hier hagelte es reichlich Nullen.  Für uns war es die erste Aufgabe des Tages und ich war ziemlich erleichtert, nachdem Sparky beide Dummys gebracht hatte (14 Punkte).

Dann gab es noch bei John Juel Pederson ein Blind in etwa 50 Metern Entfernung hinter einem Buchsbaum, auf dem Rückweg fiel rechts hinter einer offenen Hecke eine Markierung mit Schuß, die der Hund im Anschluß an das Blind holen sollte.

Hier gab es für uns ebenfalls 14 Punkte und die Erkenntnis:  Unser Ziel, nur noch eine oder keine Nullrunde zu bekommen, wurde erreicht, dennoch gibt es noch viel viel zu tun :-)

Jetzt ist in diesem Jahr aber erst mal Schluß mit den Workingtests in der F-Klasse, die Jagdsaison steht vor der Tür.

Und Anfang November sind wir dann eventuell noch beim Workingtest-Finale (allerdings dort in der A-Klasse, hoffentlich ohne Flitzedummy...)

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